Nordlaos
siehe auch Von Chiang Mai nachJinghong (China) 2007/2008


Allgemeine Hinweise zu Laos: Das 30-Tage-Visum erhält man an der Grenze in Huai Xai für 30 Dollar (Deutsche Staatsbürger). Zahlt man in Bt, ist es deutlich teurer. Inzwischen gibt es in Laos ATM-Automaten, aber der Höchstbetrag ist relativ niedrig, 700 000Kip. Reiseschecks kann man in größeren Orten in Banken umtauschen. Neben Kip und Dollar werden normalerweise auch Bath genommen. 1Bath = 240Kip, 1Dollar = 8 500Kip, 1Euro = 10 656Kip
Es ist sinnvoll mindestens einen Umtauschbeleg aufzubewahren, da nur so der Rücktausch des Restgeldes möglich ist.
Die Straße von Huay Xai (Grenze Thailand/Laos) nach Luang Nam Tha ist weitgehend fertig
.
Im Winter kann es in Nordlaos sehr kalt werden!
Nordlaos ist wegen der meist geringen Verkehrsdichte ein sehr angenehmes Fahrradland.
Von vielen Ortsnamen gibt es mehrere Schreibweisen!
(Stand: 25.02.2009)

Karte: Reise Know-How-Verlag (Orte mit Übernachtungsmöglichkeit sind angegeben)
Da ich meistens auf Hauptstraßen fahre, ist die Karte ausreichend. Mit Ausnahme der Umgebung von Großstädten erwarte ich eine geringe Verkehrsdichte.

Reiseführer: Loose Laos 2009 (3. Auflage) Den Reiseführer konnte man schon 2008 kaufen!

Ich habe mir für mein Handy eine Prepaidkarte von we-fly gekauft.
Die Sim-Karte gibt es u. a. für 25 000Kip mit 15 000 Guthaben. Die Karte wurde im Laden freigeschaltet. Zum Auffüllen des Guthabens gibt es Karten für 25 000Kip und 50 000Kip mit einer Anleitung in Englisch.
Nach Deutschland telefoniert man mit der Vorwahl 0049 für 2000Kip/Minute. Die Sprachqualität ist gut.

Hinweise zur Tourbeschreibung:
Daten:
Entfernung, Summe der Höhenmeter, mittlere Steigung, maximale Steigung (Da die Höhe über den Luftdruck gemessen wird, sind Messfehler möglich!)
Übernachtung: Falls nichts anderes angegeben ist, war ich mit der Übernachtung zufrieden und die Zimmer waren mit einem großem Bett bzw. zwei Betten und Sanitärzelle ausgestattet. In kleineren Orten kann man keine zu hohen Ansprüche stellen. Eigenes Bad und warme Dusche sind dort die Ausnahme.
Sonstiges: Auch der aktuellste Reiseführer ist für Laos wahrscheinlich veraltet. Ich werde mich auf die Angabe der wichtigsten Änderungen in Laos beschränken.
Ich nenne nicht jeden Berg, bei dem man ins Schwitzen kommt. Nur für mich extreme Anforderungen werden erwähnt. Ich bitte dabei zu berücksichtigen, dass ich Jahrgang 1952 bin und außer etwas Radfahren wenig Sport mache.

Fr 09.01.2009 Bangkok – Nong Khai

Um 20.00 fuhr ich mit dem Nachtzug nach Nong Khai. Die Fahrradkarte (90Bt + 20 Bt Service) kauft man am Reisetag und gibt das Fahrrad im Gepäckwagen (erster Wagen) ab und holt es dort auch wieder ab. Die Karte für den Liegewagen soll man einige Tage vorher kaufen, da die Züge oft ausgebucht sind.

Übernachtung:
Kiangkhong Guesthouse:
Neues Haus in zentraler Lage am Mekong, kein eigenes Restaurant, aber viele Restaurants (thai + international) und Gästehäuser in der Umgebung. Nur wenige Meter zur neu angelegten Uferpromenade und zum Markt.
Zimmer mit AC, Fernsehen und Sanitärzelle 400 Bt. Momentan ist es relativ kühl, eine Klimaanlage ist deshalb überflüssig, die Zimmer mit Ventilator (300Bt) waren aber schon vergeben.


Vientiane - Patuxai

Mo 12.01.2009 Nong Khai – Vientiane (30km/80m/2%/3%)

Die Fahrt über die Freundschaftsbrücke ist etwas unangenehm, da der Seitenstreifen teilweise durch Schilder blockiert war und sich zwischen Seitenstreifen und Fahrbahn eine Betonleitplanke befindet. Ich musste also auf der normalen Fahrbahn fahren.
An der Grenze musste ich über eine Stunde auf das Visum warten. Ich war erst gegen 12.00 an der Grenze, früher loszufahren wäre wohl besser gewesen.

Übernachtung:
Hotel Avalon: Neues gepflegtes Hotel in der Nähe des Nationalmuseums, Dachterrasse im 5.Stock, angenehmer Aufenthaltsbereich bei der Reception und vor dem Haus. Sehr kleines Einzelzimmer, aber sonst alles sehr gepflegt, W-Lan, freundliches und hilfsbereites Personal, 15 Dollar incl. Frühstück, Doppelzimmer 30 Dollar
Lage: Vom Nationalmuseums auf der Samsenthai Rd. Richtung NW, 4. Straße rechts, dann 1. Straße links




Vientiane That Luang

Fr 16.01.2009 Vientiane - Thalat (etwa100km/400m/ ?%/?%)

Strecke: Lane Xang Ave, nach 8 km Straßengabelung, wahrscheinlich muß man links abbiegen um auf die 10 zu kommen.
Ich bin nach rechts abgebogen. Ein freundlicher Mönch hat mir dann den richtigen Weg erklärt.
Hat man einmal die Straße 10 gefunden, kann man sich kaum noch verfahren.
Fragt man nach dem Weg, wird normalerweise der Weg zur Straße 13 erklärt.
Will man den Nam Ngum Damm sehen, muß man laut Karte bei Na Nam rechts abbiegen.

Übernachtung: Bungalowanlage (Homestay) am Ortsende von Thalat, sehr einfach, warme Dusche, freundlicher Besitzer, 60 000Kip
In Thalat gibt es mehrere Gästehäuser und Resorts.





Sa 17.01.2009 Thalat – Vang Vieng (etwa 100km/740m/3%/10%)


Vang Vieng

Strecke: Man kann sich nicht verfahren. Nach 15 km erreicht man Phonhong mit einigen Restaurants (Frühstück). Auf der Strecke gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten, z.B. in Hinheup (Markt) und Huay Mo(r).

Übernachtung: Sabidai Gh, einfach, warme Dusche, freundliches Personal, großer Garten, 50 000Kip

Vang Vieng: Die Meinungen über Vang Vieng gehen auseinander. Natürlich ist Vang Vieng sehr touristisch, es wird viel gebaut und manchmal ist es auch laut. Ich habe etwa 15 Minuten Fußweg außerhalb vom Zentrum gewohnt und es war ziemlich ruhig. Die Restaurants waren gut und preiswert, die Mitarbeiter freundlich und hilfsbereit.
Wer Ruhe sucht, kann mit dem Fahrrad auf die andere Seite des Flusses fahren, eine Höhle besichtigen, in einem der vielen einfachen Restaurants eine Pause einlegen oder irgendwo baden (z.B. vor der Pou Kham Höhle). Mir hat es auf jeden Fall gefallen.
Die richtige Wahl des Gh oder Hotels ist wegen möglicher Lärmbelästigung sehr wichtig.

Mi 21.01.2009 Vang Vieng - Kasi (59km/640m/3%/15%)

Strecke: Zwischen 30 und 40km gibt es einige sehr kurze starke Steigungen. Die Strecke war insgesamt nicht besonders anstrengend.

Übernachtung: Vanpisith Gh, im südlichen Teil des Ortes, von der Hauptstraße aus sichtbar, relativ neues Haus, helles Zimmer, warme Dusche, Sitzgelegenheit vor dem Haus, Restaurants in der Nähe (Fastfood – Auswahl nach optischen Gesichtspunkten), 60 000Kip
Das Somchit Gh am nördlichen Ortsausgang macht von außen auch einen guten Eindruck.
Etwa 8km vor Kasi gibt es auch 2 Gästehäuser, eines sieht neu aus.
Nach Kasi soll es irgendwo ein Hot Spring Resort geben, ich habe es allerdings nicht gesehen.

Do 22.01.2009 Kasi – Phou Khoun (46km/1380m/5%/15%)

Strecke: Lange Steigung vor Pou Khoun, anstrengend, aber machbar

Übernachtung: Gh an der Abzweigung nach Phonsavan, Gemeinschaftsbad(sauber), kalte Schöpfdusche, traditionelle Toilette, Restaurant ohne Speisekarte (ein Sprachführer ist sinnvoll), 40 000Kip
Ich war mit der Unterkunft zufrieden. Auf dem Land darf man kein Luxushotel erwarten.

Fr 22.01.2009 Phou KhounKiou Kacham (52km/1050m/4%/12%)


Strecke: Die Strecke ist bzgl. der Daten leichter als am Vortag, kam mir aber auch anstrengend vor.

Übernachtung: Kiou Kacham Gh an der Bushaltestelle, Gemeinschaftsbad, warme Dusche, traditionelle Toilette, 50 000Kip
An der Bushaltestelle befinden sich mehrere Restaurants und Geschäfte.
Zwei weitere Gästehäuser befinden sich ebenfalls an der Bushaltestelle.







Sa 23.01.2009 Kiou Kacham – Luang Prabang (81km/960m/3%/10%)

Strecke: Bald nach Kiou Kacham geht es erst einmal 20km bergab, dann aber wieder 15km relativ sanft bergauf. Die restlichen Steigungen sind harmlos.

Übernachtung: Cold River Gh, Zimmer mit Sanitärzelle, warmer Dusche, Balkon zum Fluss, Sitzgelegenheit vor dem Haus, 10 – 15Min Fußweg ins Zentrum, engagiertes Personal, 120 000Kip (Es gibt auch preiswertere Zimmer!)


Links: Vat Xieng Thong-Luang Prabang Rechts: Im Zentrum von Luang Prabang
















Pakbeng

Do 29.01.2009 Luang Prabang - Pakbeng (Slow Boat 10 Stunden)

Übernachtung: Hier gibt es unzählige Gh, zum Teil mit Gasdurchlauferhitzer. Strom gibt es nur von 18.00 – 22.00.
Taschenlampe nicht vergessen!
Das Boot kam erst um 19.00 an. Für den steilen
Weg zur Straße ist ein Taschenlampe auch hilfreich.

Fr 30.01.2009 Pakbeng – Muang Houn (53km/680m/3%/11%)

Strecke: Gemütliche Tour durch viele Dörfer , wenig Verkehr, nur leichte Steigungen

Übernachtung: Chithayom Gh an der Hauptstraße, einfach, Gemeinschaftsbad (kalte Schöpfdusche), Sitzgelegenheit vor den Zimmern im 1. Stock, 30 000 Kip für ein Zimmer mit einem großen Bett. Da ich relativ früh angekommen bin, war die kalte Schöpfdusche bei 30 Grad kein Problem. Ein einfache, aber angenehme Unterkunft.
Etwa 1km vor dem Ort gibt es ein neues Gh und ein weiteres Gh im Zentrum nach dem Chithayom Gh Richtung Oudomxai.

Sa 31.01.2009 Muang Houn - Oudomxai (94km/etwa 900m/3%/9%)

Strecke: Viele kurze Steigungen, nach etwa 68km eine längere Steigung (etwa 5km)
Ein Gh gibt es in Muang Ben, 30km vom Ausgangspunkt..

Übernachtung: Litthavixai Gh an der Hauptstraße, schönes Zimmer mit Bad (warme Dusche), Internet, Frühstück, 60 000Kip (ohne Frühstück), ein sehr guter Preis
Von einigen Zimmern sieht man nur die Wand des Nachbarhauses!
Das Gästehaus ist eine gute Wahl. Gelegentlich wird man durch Fernsehen in benachbarten Zimmern oder im Eingangsbereich (= Frühstücksraum, Aufenthaltsraum und Computerraum) gestört.
Gegenüber an der Tankstelle liegt das
Vilavong Gh mit ordentlichen Zimmern. Fernsehen gibt es aber auch dort, wahrscheinlich überall.
Das
Vivanh Gh wird im Loose-Reiseführer positiv bewertet, war aber leider schon ausgebucht.

Oudomxai: Das Antlitz der Stadt ist eher spröde, geprägt von staubigen Straßen und einer chinesisch-pragmatisch inspirierten Ästhetik.“(Loose-Reiseführer) Man kann dem durchaus zustimmen, aber mir hat es trotzdem ganz gut gefallen. An der Hauptstraße südlich vom Fluss findet man einige einfache Restaurants (Speisekarte auch in englischer Sprache), Massage und Dampfsauna gibt es beim Roten Kreuz und die Touristeninformation nördlich der Brücke erteilt kompetente Auskünfte. Im Loose-Reiseführer wird auf das schöne Umland mit interessanten Dörfern hingewiesen. Auf einer geführten Tagestour mit dem Fahrrad habe ich das auch so erlebt.

Di 03.02.2009 OudomxaiBan Namo ? (53km/700m/3%/11/%)

Strecke: Die Strecke ist nicht besonders anstrengend, aber die Straße ist in sehr schlechtem Zustand.

Übernachtung: Das Gh (Steinhaus ohne Restaurant) liegt einige 100m vor der Brücke links. Zimmer mit Sanitärzelle (kalte Schöpfdusche) 50 000Kip
Vor diesem Gh liegt noch ein weiteres Gh (teilweise aus Holz) mit Restaurant auf der gleichen Straßenseite. Abendessen und Frühstück bekam ich in diesem einfachen Restaurant. Die Leute waren sehr freundlich. Eine Speisekarte gab es natürlich nicht.
Die genannten Gästehäuser sind von der Hauptstraße aus zu sehen und mit einem Schild versehen.
Ich bin nicht sicher, ob der Ortsname stimmt, sicher ist die Entfernungsangabe richtig. Im Ort gibt es viele Geschäfte.

Mi 04.02.2009 Ban Namo ? - Luang Namtha(67km/600m/3%/11%)

Strecke: Die Strecke ist nicht besonders anstrengend, aber die Straße ist teilweise in sehr schlechtem Zustand (etwa die ersten 25km).

Übernachtung: Zuela Gh, Zimmer mit Sanitärzelle, warme Dusche, Neubau (Holz/Backstein), MTB-Verleih, Motorradverleih, Restaurant, 30m von der Hauptstraße entfernt im Zentrum des Ortes, gegenüber der Post, Reiseinfos, Taxiservice, 70 000Kip

Luang Namtha: (siehe 12.02.2009)

Fr 06.02.2009 Luang Namtha – Muang Sing(60km/770m/3%/10%)

Strecke: Straße in gutem Zustand, nach etwa 37km (meist bergauf) ist der höchste Punkt der Strecke erreicht, dann fast nur noch bergab bis Muang Sing.

Übernachtung: Chantimmeng Gh, neues Gh, Zimmer teilweise mit Blick auf die Reisfelder, Aufenthaltsbereich am Eingang und im 1. Stock, Restaurant in der Nähe, etwa 100m zur Hauptstraße (Hinweisschild), das Gh eröffnet in etwa 1 Monat ein eigenes Restaurant, 60 000 Kip

Muang Sing: Mehrere Trekkingorganisationen, gute Restaurants (z.B. Vieng Xai R. ), ein großer Markt bei der Busstation, Museum über die Bergstämme mit Film über die Akha.

Fahrradausflüge: Im Ort befindet sich ein Fahrradverleih (MTBs)

12.02.2009 Muang Sing - Luang Namtha(60km/700m/3%/10%)

Strecke: Erst einmal gut 23km/460Höhenmeter weitgehend bergauf, der Rest ist dann einfach.


Luang Namtha

Übernachtung: Zuela Gh, Zimmer mit Sanitärzelle, warme Dusche, Neubau (Holz/Backstein), MTB-Verleih, Motorradverleih, Restaurant, 30m von der Hauptstraße entfernt im Zentrum des Ortes, gegenüber der Post, Reiseinfos, Taxiservice, 70 000Kip

Fahrradausflüge: Relativ neue Merida MTBs kann man im Ortszentrum an der Hauptstraße für 15 000Kip/Tag ausleihen. Dort gibt es auch eine einfache Karte der Umgebung.

Luang Namtha ist ein sehr angenehmer Ort, aber es wird viel gebaut. Es gibt mehrere Trekkingorganisationen, gute Restaurants, und alles was man als Tourist benötigt. Für eine Trekkingtour muß man bei zwei Teilnehmern mit etwa 25 – 30 Euro/Person+Tag rechnen. Essen, Fahrtkosten, Reiseleitung und evtl. Übernachtungskosten sind eingeschlossen. Ein Teil des Geldes geht an die Dörfer. Bei den Preisen handelt es sich um Festpreise, abhängig von der Anzahl der Teilnehmer. Einzelreisende bemühen sich am besten selbst um geeignete Trekkingteilnehmer.

18.02.2009 Luang Namtha – Vieng Phoukha(60km/640m/3%/13%)

Strecke: Zweimal habe ich das Verkehrszeichen „10% Steigung“ gesehen, aber die Steigungen waren nur kurz, eine relativ leichte Strecke. Über Mittag wurde es sehr heiß und es gab keinen Schatten.


Auf der neuen Straße von Luang Namtha nach Huai Xai

Übernachtung: Borkum Gh, Bungalow mit Sanitärzelle, kalte Schöpfdusche, ab etwa 18.30 einige Stunden Strom, freundliche Familie, 30 000Kip
Die Familie betreibt an der Hauptstraße (Kreuzung an der Abzweigung zum Markt) ein
Restaurant , englische Speisekarte, gutes Essen.
Eine gute Nudelsuppe, z.B. zum Frühstück gibt es am Markt.

Trekking: Preise siehe Luang Namtha
Ich habe an einem 2-Tage Trekking ( ECO Tourism Office) mit Übernachtung in einem Lahu-Dorf teilgenommen. Im Dorf gibt es eine Hütte der Trekkingorganisation für Touristen. Die Hütte ist mit einer kleinen Küche ausgestattet. Dort kochte der Guide Mr. Sombat mit einer Frau aus dem Dorf ein hervorragendes Abendessen. In der Nähe der Hütte gibt es eine Wasserstelle. Eine Toilette gibt es momentan noch nicht, aber es geht auch so. Touristen sind für die Dorfbewohner etwas vollkommen Neues. Die Kinder sind an den Farangs sehr interessiert, aber noch recht schüchtern. Am zweiten Tag wandert man etwa 4 Stunden zu einem Fluss (Picknick , Badegelegenheit), am Nachmittag durch Dörfer der Thai Lue und Khmu. Insgesamt eine empfehlenswerte Tour, viel Schatten, mittlere Anforderungen.




Vieng Phoukha: Mitte: Suppenküche am Markt-empfehlenswert




23.02.2009 Vieng Phoukha – Donchai (52km/800m/4%/11%)

Strecke: Nach gut 20 km nehmen die Steigungen zu, aber noch machbar. Es ist sinnvoll rechtzeitig Wasser zu kaufen, da es in vielen Orten kein Trinkwasser gibt.

Übernachtung: Das Gh erreicht man nach etwa 52km. Es befindet sich auf der rechten Straßenseite, an der Abzweigung nach B. Toup kurz vor dem Ortsschild. Zum Gh gehört ein Minimarkt und ein Restaurant, es ist nicht sofort als Gh erkennbar.
3 Zimmer, gemeinsame Dusche (kalte Schöpfdusche), schöne Lage am Fluss, Aufenthaltsbereich vor den Zimmern mit Flussblick, 30 000Kip
Es soll auch noch ein zweites Gästehaus geben, ich habe aber nichts gesehen.

Sonstiges: In der Nähe befindet sich „The Gibbon Experience.“

24.02.2009 Donchai – Huai Xai(69km/940m/5%/15%)

Strecke: Die Strecke war sehr anstrengend, einige 100m musste ich auch schieben. Die längste Steigung erreicht man nach etwa 30km. Der Rest ist dann einfach.
Rechtzeitig Wasser kaufen!

Übernachtung: Sabaydee Gh, an der Hauptsraße nördlich der Immigration, Zimmer mit Bad (warme Dusche), Ventilator, Fernsehen, Aufenthaltsbereich im 2. Stock mit guter Aussicht, empfehlenswert, 90 000Kip

Sonstiges: An der Hauptsraße nördlich der Immigration befindet sich die Bank pour le Commerce Exterieur Lao. Hier kann man Bargeld wechseln, Schecks einlösen oder Geld vom Automaten abheben (maximal 700 000Kip). Bargeld kann man auch an der Grenze wechseln.

26.02.2009 Huai Xai-Chiang Saen(etwa 70km(Mekong)/500m/4%/15%)

Strecke: Die ersten 10 km sind sehr anstrengend, dann fährt man relativ gemütlich am Mekong oder in der Nähe des Mekong entlang. Nach etwa 12 km muß man sich entscheiden, ob man die kürzere Strecke (11km kürzer) über die Berge fährt oder am Mekong entlang. Nach etwa 24km kann man an einem sehr schön am Mekong gelegenen Restaurant +Gh eine Pause einlegen. Inmitten von Gemüse und Obstfeldern hat man eine schöne Aussicht auf den Mekong. Nach etwa 45km erreicht man eine Kreuzung, rechts geht es am Mekong entlang, geradeaus direkt nach Chiang Saen. Ich habe die Mekongstrecke gewählt (einige km Umweg).

Übernachtung: Sa Nae Charn Gh, Thanon Nhong Moon, Hinweisschild an der Uferstraße (nördlich vom Zentrum), schönes Zimmer mit Bad, Sitzgelegenheit im Hof, ruhig, zentrale Lage (nicht weit zur Uferstraße und zur Phaholyothin Rd.(Markt)), 250 Bt

Sonstiges: An der Uferstraße und in der Phaholyothin Rd.(Markt) gibt es viele Essenstände.

01.03.2009 Chiang Saen-Chiang Rai (etwa 70km)

Strecke: Die Strecke ist eben, deshalb keine Höhenangaben. Ab Mae Chan fährt man auf dem Highway. Da Fahrradfahrer auf dem Seitenstreifen fahren, ist man nicht besonders gefährdet. Allerdings ist der Seitenstreifen oft durch parkende Fahrzeuge blockiert und wird auch von relativ schnell fahrenden Motorrädern genutzt. Spurwechsel!

Übernachtung: Jitaree Gh, nördlich vom Zentrum, (etwa 20 Min. Fußweg zur Innenstadt), Frühstück, 150Bt

Chiang Rai ist eine angenehme Stadt für einige ruhige Tage. Es werden viele Trekkingtouren angeboten. Bergstämme in der unmittelbaren Umgebung der Stadt haben sich teilweise auf den Tourismus eingestellt und bieten viele Souvenirs an. In den weiter entfernten Dörfern (z.B. am Mae Kok River) trifft man selten andere Touristen.

07.03.2009 Chiang Rai Cabbages & Condoms(103km/640m/3%/11%)

Strecke: Die Thaalai Rd. mündet direkt in die 1211, die 1211 in die 118. Die Strecke ist nicht besonders anstrengend, Bergstrecken sind teilweise dreispurig. Dort ist der Seitenstreifen relativ schmal. Auf der 118 ist viel Verkehr, da man aber auf dem Seitenstreifen fahren kann, ist Fahrradfahren nicht besonders gefährlich. Vor einem Jahr bin ich über Thaton auf der 107 gefahren. Die Strecke fand ich schöner, man ist aber 3 Tage unterwegs.

Übernachtung: Cabbages & Condoms, Bungalowanlage mit Restaurant direkt an der 118, Bungalow mit Sanitärzelle, warme Dusche, 350 Bt,
Die Bungalows sind etwas weiter von der Straße
entfernt, der Straßenlärm ist begrenzt. Eine sehr angenehme Unterkunft.

08.03.2009 Cabbages & Condoms – Chiang Mai(92km/800m/4%/12%)

Strecke: Man fährt weiter auf der 118 bis Chiang Mai. Die ersten 20km bis zu den heißen Quellen in Mae Kacham sind einfach zu fahren. Dann geht es kräftig bergauf (etwa 10-15km) und dann gut 30 km weitgehend bergab. Die letzten 20 km bis Chiang Mai sind 4-spurig ausgebaut. Die Straße (etwa 40 – 50km) ist teilweise dreispurig ausgebaut. Dort gibt es aber oft keinen Seitenstreifen, zum Fahrradfahren nicht ganz ungefährlich. Die Strecke war sehr anstrengend, da es sehr heiß war.

Übernachtung: Pathara House, Munmuang Road Soi 4, Zimmer mit Ventilator 400Bt, Zimmer mit AC und Fernsehen 500Bt, Restaurant fernsehfrei, Gepäckaufbewahrung (10Bt/Tag)

Chiang Mai ist eine verkehrsreiche Stadt. In der Altstadt kann man sich aber noch relativ sicher mit dem Fahrrad fortbewegen. Es gibt viele Fahrradverleiher (meist Stadträder aber auch MTBs). Auf der Ringstraße um die Altstadt ist sehr viel Verkehr, das Abbiegen mit dem Fahrrad oder das Überqueren der Straße erfordert viel Geduld. Ich bleibe deshalb meist in der Altstadt. Dort gibt es viele günstige Gästehäuser, Restaurants und natürlich viele Tempel. Jeden Sonntag wird ein Teil der Altstadt (Ratchadamnoen Rd. + Umgebung) zur Fußgängerzone und es findet ein großer Markt statt (Kunsthandwerk, Essenstände, musikalische Darbietungen, Fußmassage ...) Der Markt ist sowohl bei der einheimischen Bevölkerung als auch bei Touristen beliebt. Bei einer sehr preisgünstigen Fußmassage (120Bt/Stunde) kann man das Markttreiben in Ruhe beobachten.

Ausflüge können in fast jedem Gästehaus gebucht werden. Neben Trekkingtouren (meist 1-3 Tage) werden u. a. Ausflüge zum Wat Doi Suthep und zu Handwerksbetrieben in der Umgebung angeboten. Wer länger bleibt, kann an einem Koch-(z.B. Ratchadamnoen Rd. Soi 5), Yoga- oder Massagekurs teilnehmen. Zu den Ausflügen bzw. Kursen wird man normalerweise mit einem Kleinbus abgeholt und auch wieder zurückgebracht. Da der Bus mehrere Gästehäuser anfahren muß, kann sich die Abfahrt verzögern. Die Eintagestrekkingtouren sind oft mit viel Programm vollgepackt (Elefantenreiten, Bamboo-Rafting, mindestens 2 Dörfer der Bergstämme, Wasserfall), aber es werden auch reine Wandertouren angeboten. Vor 2 Jahren nahm ich an einer Eintagestour teil. Trotz des umfangreichen Programms, kam kein Stress auf und alle waren zufrieden.
Der Chiang Mai Fahrradclub bietet jeden Sonntag eine Tour an.

Bemerkung zur Fahrradtour in Laos: Meine Fahrradtour ist nun beendet. Eigentlich ist alles ganz gut gelaufen. Laos ist immer noch ein sehr angenehmes Fahrradland. In einigen Orten wird viel gebaut, aber man findet überall ein ruhiges Gästehaus, sogar in Vang Vieng. Auch auf Hauptstrecken ist wenig Verkehr. Besonders angenehm war die Tour nördlich von Luang Prabang. Die Gästehäuser waren auch außerhalb der Touristenzentren zufriedenstellend. Natürlich bekommt man nicht in jedem Dorfrestaurant eine Speisekarte in englischer Sprache, in Deutschland bekommt man diesen Service oft nicht einmal in der gehobenen Gastronomie. Ein westliches Frühstück gibt es in kleineren Orten auch nicht, aber überall bekam ich Kaffee, Omelett und eine Portion Klebereis. Eine Nudelsuppe oder Reissuppe ist auch mal ganz gut. Die Menschen sind stets freundlich. Allerdings sind die Mitarbeiter von Gästehäusern auf dem Land dem Farang gegenüber manchmal etwas unsicher, da sie meist kein Englisch sprechen. Obwohl die Leute arm sind, wird wenig gebettelt. Nur gelegentlich wird man von Kindern angesprochen. Natürlich soll man Kindern kein Geld geben, es gibt sinnvollere Möglichkeiten etwas für soziale Zwecke auszugeben.

Leider wird viel Wald der Intensivlandwirtschaft (Kautschuk) geopfert. Von der einheimischen Bevölkerung kann man schlecht einen freiwilligen Verzicht auf ein zusätzliches Einkommen verlangen. Nur durch geeignete Entwicklungshilfeprojekte kann man dem entgegenwirken.

Trekkingtouren sind nicht ganz billig (25-30Euro/Tag bei 2 Teilnehmern), aber man schafft dadurch Arbeitsplätze und unterstützt die Bergstämme. Viele Einblicke in die Lebensweise der Bergstämme sind nur auf einer geführten Tour möglich. Dies soll aber nicht bedeuten, dass man nicht alleine durch die Dörfer fahren könnte (z.B. In der Umgebung von Luang Namtha).