Die Reise wurde weitgehend mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt. Eigentlich wollte ich auf meiner Homepage nur über meine Fahrradreisen berichten, da sich aber in Laos und wahrscheinlich auch in Vietnam(erste Reise) sehr viel ändert, möchte ich kurz über Hotels, Verkehrsmittel und besondere Erfahrungen berichten. Alles was in jedem Reiseführer steht, werde ich weglassen.
Hotel: Falls nicht anders angegeben, befinden sich im Zimmer 2 Betten oder ein großes Bett und ein eigenes Bad mit warmer Dusche.
Route: Bangkok - Nong Khai - Vientiane - Nahin - Savanaket - Pakxe – Hoi An - Hue – Ninh Binh - Hanoi – Cat Ba(Halong Bucht) – Mai Chau(Bergdörfer) - Vieng Xai(Höhlen der Pathet Lao) - Xam Neua - Phonsavan(Ebene der Tonkrüge/Steinkrüge) - Vang Vieng - Vientiane - Bangkok
Mitte April bekam man für 1 Euro etwa 11 500Kip(Laos), etwa43Baht(Thailand) oder etwa 29 000 Dong(Vietnam).
Mi
16.02.2011 Bangkok - Nong Khai (Nachtzug 20.00 – 8.25)
Übernachtung:
Rim Kong Gh, einfaches
Zimmer mit Ventilator, Gemeinschaftsbad, schöner Garten mit
vielen Tischen (Raucher- und Nichtraucherbereich), Frühstück,
freundliche Familie, 220Bt.
AC gibt es leider nicht, weitgehend
fernsehfrei d.h. der Fernseher im Garten wurde nur kurz
eingeschaltet, die Lautstärke war angenehm.
Fr 18.02.2011 Nong Khai - Vientiane
Übernachtung:
Mixay Paradise GH neben
Vat Mixai in der Francois Nginn Rd. EZ, Ventilator, Etagenbad,
Fenster zum Flur, WLAN, zentrale Lage, 75 000Kip incl. Frühstück
(DZ mit AC etwa 120 000Kip)
Das Gh ist relativ neu, macht einen
gepflegten Eindruck, das Personal ist hilfsbereit. Der
Frühstücksbereich neben der Reception dient auch als
Aufenthaltsbereich.
Auf meinem Stockwerk befanden sich drei sehr
saubere Toiletten mit warmer Dusche. Mein Zimmer war relativ klein
und warm(Zimmer mit AC waren schon ausgebucht, der Ventilator
funktionierte gut), aber für den Preis trotzdem eine sehr gute
Wahl.
So 20.02.2011 Vientiane - Vieng Kham - Nahin
Anreise: Taxi zum südlichen Busbahnhof(60 000 Kip)/9.00-14.00 mit Bus nach Vieng Kham(40 000kip)/14.00-15.00 mit Songthaew nach Nahin(25 000Kip)
Übernachtung:
Xokxay Gh., an
der Straße 8 etwa 0,5km vor dem Dorfzentrum,
AC,
Fernsehen (ohne DW), Restaurant, 80 000Kip, empfehlenswert
Das Gh.
besitzt einen Kleinbus, zwei Kajaks und vermietet Motorräder.
Tel.
020 2336629, 020 2429219
Nahin
ist
ein ruhiges Dorf mit großem Markt, einer Bank (Euro werden
nicht getauscht, aber Baht und sicher auch Dollar) und einer
Touristeninformation. Im Dorfzentrum befinden sich mehrere neue
Gästehäuser und ein großes Resort.
Wir haben eine
Tour zur Höhle Tham
Kong Lo mit
Übernachtung in Kong Lo gebucht. (Beginn 10.00 / Ende etwa 12.00
am nächsten Tag/ 881 000Kip für 2 Personen) Der Preis
schließt Übernachtung, Mahlzeiten und Fahrtkosten ein.
Am
ersten
Tag sind
wir mit einem Boot durch die etwa 6km lange Höhle gefahren
(Bademöglichkeit am Eingang der Höhle). In der Höhle
hält das Boot in einer beleuchteten Halle an und man steigt zu
einem kurzen Rundgang aus. (Taschenlampe nicht vergessen!)
Am
zweiten
Tag sind
wir mit einem Boot von Ban Kong Lo 2 Stunden auf dem Nam Hinboun
durch eine herrliche Karstlandschaft gefahren. Am Fluss befinden sich
zwei Gästehäuser (Sala Hinboun, ?),
Bei beiden Touren
muß man eventuell mehrmals aussteigen, um da Boot über
Kiesbänke zu schieben, Plastiksandalen
sind
also nicht schlecht.
Bewertung: Beide Bootstouren sind empfehlenswert. Die Übernachtung wurde als Homestay angeboten, die Familie betreibt aber auch noch ein Gästehaus, es waren sieben Farangs gemeinsam beim Abendessen und es wurde auch etwas lauter. Zuerst wurde uns eine Schlafgelegenheit auf der Terrasse des Hauses angeboten, dann bekamen wir doch unaufgefordert ein Zimmer, da es auf der Terrasse relativ laut war. Da die An- und Rückreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt, kann man die Tour auch selbst organisieren, nur die Bootstour am zweiten Tag dürfte möglicherweise etwas Organisationsgeschick erfordern. Ob die Mehrkosten für einen Guide gerechtfertigt sind, hängt von zusätzlichen Informationen über Land und Leute ab. Mr. Noi sprach gut Englisch, war aber in diesem Punkt etwas zurückhaltend, über das Dorf und unsere Gastfamilie hatten wir nicht viel erfahren. Vielleicht hätten wir bereits bei der Buchung auf bestimmte Punkte hinweisen müssen. Als Belohnung für die Buchung hat uns Mr. Noi kostenlos zu einem Wasserfall in der Nähe der Touristeninformation begleitet und auch die Verpflegung organisiert. Der Weg zu diesem Wasserfall ist aber beschildert und kann auch alleine gefunden werden (1 Stunde einfach).
Mi 23.02.2011 Nahin
Übernachtung:Xokxay Gh.,(siehe 20.02.)
Do 24.02.2011 Nahin - Thakhek - Savannakhet
Anreise: Von 8.00 – etwa 12.00 mit dem Songtheo nach Thakhek, dann in 3 Stunden mit dem Bus nach Savannaket.
Übernachtung:
Leena Gh, ruhige Lage, Zimmer
mit AC und Warmwasser, Fernseher (ohne DW), Frühstücksrestaurant,
80 000Kip, einfache Zimmer mit Ventilator und kaltem Wasser gibt es
für 40 000Kip
Im Gh kann man neue, einfache Fahrräder
für 10 000Kip/Tag mieten, für
eine Stadtrundfahrt oder auch einen Ausflug zum That Ing
Hang vollkommen ausreichend.
Im Gh und bei der Touristeninfo bekommt man einen kostenlosen Stadtplan und einen Umgebungsplan mit einer Kurzbeschreibung der Sehenswürdigkeiten.
Das Stadtzentrum wirkt sehr ruhig, viele Kolonialbauten der Franzosen, einige könnten eine Sanierung vertragen. Mit dem Fahrrad kann man die Stadt stressfrei erkunden. Natürlich muß man auch mal eine stark befahrene Straße überqueren, schließlich ist Savannaket mit 110 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Insgesamt eine sehr angenehme Stadt.
Wir machten mit dem Tuk-Tuk einen Ausflug zum That Ing Hang. Die Stadtgrenze ist schnell erreicht und man fährt dann auf ruhigen Straßen. Da die Strecke (12 km einfach) eben ist, waren auch einige Touristen mit einfachen Fahrrädern unterwegs. Auf dem Rückweg machten wir am Bungva-See Pause. Hier befinden sich viele Restaurants. In der Umgebung des Sees ist die Landschaft schön grün (Reisfelder). Wegen Wassermangel kann momentan in vielen Gegenden kein Reis angebaut werden.
Sa 26.02.2011 Savannakhet - Pakxe
Anreise: Wir sind mit dem Bus um 7.00 gefahren und erreichten Pakxe etwa um 12.30. Am Tag fahren keine schnelleren Busse. Der Bus legte mehrere kurze Pausen ein, man kann sich die Beine vertreten, oder die Toilette aufsuchen (manchmal in der Natur).
Übernachtung: Fang Sedon Gh, liegt direkt am Fluss Xe Don nicht weit von der französischen Brücke, schattiger Garten, freundliche Leute, einfache Zimmer, Ventilator, kalte Dusche, 50 000Kip, Zimmer mit AC kosten 70 000Kip (Single 60 000Kip), meist ausgebucht, Reservierung nicht möglich oder schwierig.
Die
meisten Hotels und Gästehäuser befinden sich in der
Umgebung der Straße 13 in der Nähe der französischen
Bücke. Hier gibt es Unterkünfte von einfach bis luxuriös,
viele Restaurants, Essensstände, Internetcafes, Reisebüros,
traditionelle Massage, ein Markt .... Viele Busse nach Vientiane,
Phnom Pen ... und zu touristischen Zielen in der Umgebung starten
hier. Insgesamt eine angenehme Atmosphäre.
Ich war immer
gerne im indischen Restaurant Jasmin
(Straße 13,
nicht weit von der franz. Brücke). Frühstück ab 6.30,
gutes und preiswertes Essen, Shakes, Lassies, aufmerksamer und
freundlicher Service, Bustickets. Empfehlenswert ist auch das
Phoyphailin Restaurant an
der Sttraße 13, 10 Minuten von der französischen Brücke
entfernt, an einer Kreuzung mit Ampeln. Hier gibt es gute asiatische
Küche und Travellerkost. Gleiches gilt auch für das Xuan
Mai Restaurant in
der Nähe des Pakxe-Hotels. Viele Restaurants befinden sich auch
am Mekong zwischen Xe Don-Mündung und Lao-Nippon-Brücke.
Am besten leiht man sich ein Fahrrad
an der Ecke Rd.5/Rd.10
im Xuan Mai Restaurant (nur
einige Meter vom Pakxe-Hotel entfernt). Hier zahlt man 20 000Kip/Tag.
Mehrere Fahrradverleiher findet man auch auf der Straße
13.
Eine gute Aussicht hat man vom Dachrestaurant des Pakxe
Hotels. Gegenüber
dem Hotel und an der Straße 13 wird traditionelle
Massage in
angenehmer Umgebung angeboten.
Empfehlenswert ist ein Besuch des
neuen Marktes in
der Nähe der Lao-Nippon-Brücke. Beste Zeit ist am frühen
Morgen.
In der Touristeninformation,
Rd. 11, erhält man Infos u.a. über Busverbindungen und
Trekkingtouren (2-Tagestour etwa 100Dollar/Person bei 2 Teilnehmern).
Touren werden auch von privaten Organisationen angeboten z.B.
Laos Adventure Travel.
Ich habe mich zu einer Tagestour zum Bolaven-Plateau angemeldet.
Leider fanden sich keine weiteren Teilnehmer. Viele Touristen leihen
sich ein Motorrad und organisieren die Ausflüge alleine.
Ziele in der Umgebung: 4000 Inseln, Bolaven-Plateau (Tad Lo, Tad Fan), Champasak (Vat Phou-Kmertempel)
Fr 04.03.2011 Pakxe - Attapeu
Anreise:
6.30 – 11.00 mit dem Bus
der vietnamesischen Gesellschaft Mai Linh direkt
bis Attapeu. Die Fahrkarte kaufte ich für 65 000Kip im Lien
Huong Restaurant an der Straße 13 nicht weit von der
französischen Brücke. Der Bus fuhr weiter nach Gia Lai
(Vietnam).
Pünktlich um 6.30 fuhr der Bus (30 Sitzplätze
incl. 7-8 Notsitze) los. Mit mir stiegen noch 2 weitere Fahrgäste
ein. Nach der Frühstückspause wurden noch weitere Fahrgäste
am Markt, am Busbahnhof an vietnamesischen Lokalen etc. eingesammelt.
Die meisten Fahrgäste waren wohl Vietnamesen, 2 Farangs waren
auch dabei. Um 7.30 ging es dann richtig los. Über
Pakxong(Bolaven-Plateau), Tateng, Xekonk erreichten wir nach flotter
Fahrt, manchmal sehr flott, Attapeu. Die Straßen war alle sehr
gut, in den genannten Orten wurde jeweils eine kurze Pause(einige
Minuten) eingelegt, meist an einem vietnamesischen Restaurant.
Übernachtung:
Dokchampa Gh, AC, Ventilator,
Flachbildfernseher (ohne DW), hellhörig, WLAN kostenlos,
Kühlschrank, warme Dusche, Aufenthaltsbereich, 100 000Kip
Das
Gh. wurde wohl erst vor kurzem renoviert, der Preis ist angemessen,
es befindet sich in einer Seitenstraße, in der Nähe vom
Vat Luang Muang Mai. Für 80 000Kip erhält man ein Zimmer
ohne eigenes Bad.
Attapeu
ist nicht touristisch, Farangs
sieht man kaum. Es gibt aber viele, teilweise neue oder sanierte
Gästehäuser und Hotels. Ein Restaurant im Stil der
Travellerlokale in Pakxe oder anderen Orten mit Tourismus habe ich
hier nicht entdeckt. Im Loose wird das Restaurant des Attapeu
Palace Hotels empfohlen, leider
wurde das Hotel abgerissen. Die Bautafel zeigt ein neues, großes
Luxushotel, Bauherr ist ein vietnamesisches Unternehmen. Manchmal
könnte es nicht schaden mit Reichtum in einem armen Land etwas
zurückhaltender umzugehen.
Zum Abendessen habe
ich dann doch noch ein sehr nettes traditionelles
Restaurant in der Nähe des
Hotels entdeckt. Sieben verschiedene Gerichte wurden in Töpfen
präsentiert. Jeder konnte den Deckel hochheben und umrühren.
Es kamen viele Einheimische und ließen sich Essen zum Mitnehmen
in kleine Tüten einpacken. Für mich gab es zu einem guten
Essen noch ein kühles Bier Lao, was will man mehr. Eine
Speisekarte ist überflüssig. Ein reichliches Essen kostet
mit Bier etwa 25 000Kip = 2,50Euro. Zwischen Vat Luang und
Souksomphone Gh. gibt es noch zwei Restaurants der beschriebenen
Art.
Ein Frühstückslokal habe
ich im Stadtplan des Reiseführers (Loose/Laos) entdeckt.. Es
befindet sich nur wenige Meter östlich des Souksomphone Gh.. Man
bekommt Baguette, Käse, Omelett, Kaffee-Lao und Tee.
Empfehlenswert!
Momentan ist die Stadt sehr staubig, da fast alle
Straßen wegen Kanalbauarbeiten aufgerissen wurden. Einen
Motorrad- oder Fahrradverleih und eine Touristeninformation habe ich
nicht entdeckt.
Die Stadt kann auch zu Fuß schnell erkundet
werden. (Vat Luang, Markt)
Ich habe zwei Franzosen und einen
Holländer kennengelernt. Sie haben ein Motorrad in Pakxe
ausgeliehen, eine gute Möglichkeit die Gegend zu erkunden. Die
Straße von Pakxong nach Osten soll nicht, bzw. nicht einfach
befahrbar sein (über Thateng und Xekong ist die Straße
hervorragend). Zurück wollten sie über Ban Mai zur Straße
13, genaue Informationen über den Straßenzustand hatten
sie nicht.
Die Anfahrt über Pakxong, Thateng und Xekong ist
sicher auch mit dem Fahrrad möglich.
Gästehäuser gibt es in den genannten Orten.
Ich habe 4 ruhige Tage in Attapeu verbracht. Eigentlich wollte ich ein Fahrrad ausleihen, habe aber keinen Verleiher entdeckt. Tagsüber war es sehr heiß, deshalb habe ich auch nicht intensiv nach einem Fahrradverleiher gesucht. Da mein Vietnamvisum erst ab 08.03. gilt, konnte ich nicht früher weiterreisen.
Di 08.03.2011 Attapeu – Hoi An
Anreise:
7.30(reguläre Abfahrt
6.30)-11.00 mit einem Bus(etwa 20 Sitzplätze) der
vietnamesischen Gesellschaft Mai Linh für
45 000 Kip nach Ngoc Hoi(Vietnam),
11.30-17.00 mit großem Bus für 300 000Dong (incl.
Mittagessen) nach Da Nang, 17.00-18.00 mit Motorradtaxi für 300
000Dong nach Hoi An
An bestimmten Wochentagen gibt es auch eine
Direktverbindung nach Hoi An.
Die Straßen sind alle sehr
gut, aber viele Bergstraßen. Laut Reiseführer
(Loose/Mekongregion) dauert die Fahrt von Pakxe nach Da Nang 18
Sunden, jetzt nur noch gut 12 Stunden.
Das Umsteigen in Ngoc Hoi war nicht ganz einfach, da es keinen Busbahnhof gibt. Man zeigte mir den Weg zum Büro von Mai Linh. Dort hielt ein großer Bus und ich fragte einfach, zufällig war noch ein Platz frei. Mit Englisch kommt man nicht weit, ein Sprachführer wäre sinnvoll gewesen. In Da Nang bin ich irgendwo am nördlichen Stadtrand ausgestiegen und wurde von 3 freundlichen Motorradtaxifahrern begrüßt. Sie sagten nur:“Hoi An“. Eigentlich wäre ich die 50km lieber mit dem Bus gefahren, aber „bus-station“ hat niemand verstanden.
Übernachtung: Thanh Binh 2 Hotel, Zimmer mit kleinem Fernseher, Kühlschrank, ruhig, Fenster ohne Aussicht, Sanitärzelle mit Badewanne, Internet kostenlos, 20 Dollar incl. Frühstück im Thanh Binh 3 Hotel. Die Mitarbeiter an der Reception sind sehr aufmerksam. Ich erhielt einen Stadtplan und wurde mit Informationen versorgt, einige nicht ganz uneigennützig (Einkaufsmöglichkeiten).
Hoi
An ist eine sehenswerte alte
Hafenstadt. Für 95 000Dong kann man 5 von 18 Sehenswürdigkeiten
(alte Häuser, Verammlungshallen, Tempel) besichtigen. Viele
gepflegte Restaurants und Kaffeehäuser befinden sich in alten,
sanierten Gebäuden. Vereinfacht könnte man sagen, Hoi
An ist das Rothenburg
Vietnams. Natürlich sind hier
sehr viele Touristen, aber es war kein Problem ein Hotel zu finden
und im Restaurant war immer noch ein Platz frei. Von den meisten
Hotels kann man die Altstadt in wenigen Minuten zu Fuß
erreichen, aber man kann auch Fahrräder(1 Dollar/Tag) und
Motorräder überall mieten.
Mit dem Fahrrad fuhr ich
einmal an den Cuai Dai Strand (etwa
4 km). Mehrere einfache Restaurants am Sandstrand haben auch
Liegestühle und Sonnenschirme aufgestellt. Ich bekam ein gutes
und preiswertes Mittagessen. Es war aber sehr windig und gab hohe
Wellen. Zum Baden war es fast zu kalt und wahrscheinlich auch nicht
ganz ungefährlich. Im Bereich der Restaurants kann man es gut am
Strand aushalten. Aber es gibt nicht nur kleine Restaurants, sondern
auch viele große Hotels und viele Baustellen.
Sa 12.03.2011 Hoi An - Hue
Anreise: Um 8.00 fuhr ich mit einem Touristenbus(sleeping-bus) in 4 Stunden nach Hue. Die Fahrkarte kaufte ich für 5 Dollar im Hotel. Der Bus hielt auch am Hotel. In Hue hielt der Bus in der Chu Van An, einer Nebenstraße der Le Loi. In dieser Gegend befinden sich viele Hotels und die üblichen touristischen Einrichtungen.
Übernachtung: Phuok An-DMZ-Hotel in der Pham Ngu Lao (nur einige Meter von der Le Loi entfernt), Zimmer mit echtem Fenster, Fernseher (mit DW), Kühlschrank, Sanitärzelle mit Sitzbadewanne, Internet kostenlos, 10 Dollar
Besonders gut gefallen hat mir eine ruhige Seitenstraße der Le Loi zwischen der Chu Van An und der Pham Ngu Lao. Die meisten Hotels sind dort wohl preiswert, aber es gibt auch ein Hotel mit Pool. Die Kaiserstadt (55 000Dong Eintritt) erreicht man zu Fuß in etwa 20 Minuten. Touristen haben mich auf die Kaisergräber hingewiesen. Es handelt sich um kleine Paläste in einer Parkanlage.
Angenehm
empfand ich die Xuan Trang
Cafeteria in
der Chu-Van-An. Hier
gibt es gute vietnamesische Gerichte und auch einfache internationale
Küche. Frühstück ab etwa 7.00. Leider stört
manchmal der Fernseher. Empfehlenswert sind Gerichte mit Reispapier
d.h. Frühlingsrollen zum Selberrollen, wahrscheinlich eine
lokale Spezialität.
Mi
16.03.2011 Hue
– Ninh Binh
Anreise:
Für
15 Dollar fuhr ich mit dem Nachtbus(sleeping bus). Die Fahrkarte
kaufte ich im Hotel, und wurde dort um 17.00 mit einem Pkw abgeholt.
Der Bus fuhr um 18.00 ab und war etwa um 5.45 in Ninh Binh an. Der
Schlafbus ist eine bequeme Reisemöglichkeit. Es gibt aber kaum
Platz für Handgepäck, die Länge der Liegen ist relativ
knapp.
Das Hotel konnte keine Tagverbindung organisieren, auch
nicht mit der Bahn. Die im Loose beschriebene Zugverbindung (SE6 ab
8.20, an 18.55) wurde 5 Stunden verschoben.
Übernachtung:
Tanh Thuy´s Guest House & New Hotel, Zimmer
im Gh. mit Fernsehen (DW), warme Dusche für 10 Dollar, größere
Zimmer im Hotel mit AC(heizt wahrscheinlich auch) gibt es ab 15
Dollar
Das Wetter war schlecht, es regnete und im Zimmer war es
eiskalt. Das Hotel wäre sicher die bessere Wahl
gewesen.
Angenehm empfand ich das Restaurant.
Da sich das
Wetter auch am Freitag nicht besserte, fuhr ich weiter nach Hanoi.
Der Ausflug in die „trockene
Halong-Bucht“ soll
aber nachgeholt werden.
Fr
18.03.2011 Ninh
Binh - Hanoi
Anreise:
Nach
Hanoi fährt stündlich ein Bus in 2 Stunden für 55
000Dong. Bei telefonischer Anmeldung hält der Bus vor dem Hotel.
Übernachtung: Manh Dung Guest House in einer Altstadtgasse zwischen Hang Bong und Yen Thai, Heizstrahler, Fernsehen(DW Asia +, Programm zu etwa 80% in englischer Sprache), einfaches Frühstück incl., Internet gratis, 20 Dollar, Angebot von Touren. Wer geschickt verhandelt bekommt möglicherweise das Zimmer auch etwas billiger.
In
der sehr lebhaften Altstadt
von
Hanoi gibt es viele kleine Hotels und Gästehäuser. Wer
wenig Zeit hat, kann an einer Rundfahrt im Elektrobus (etwa 6
Sitzplätze/Abfahrt am Nordufer des Hoan Kiem Sees) teilnehmen
und sich einen Überblick verschaffen.
Sehenswert sind u. a.
die Tran Quoc Pagode
am
Westsee und der Literaturtempel.
In der Nähe des Literaturtempels gibt es einige Kaffeehäuser.
Gut gefallen hat mit das Gartenrestaurant und Cafe gegenüber dem
Lenindenkmal(neben dem Museum für Militärgeschichte). Zur
Erholung bietet sich die Umgebung der zahlreichen Seen an, z.B. der
Park am Hoan Kiem See.
Einige Tage in Hanoi empfang ich ganz
interessant, der sehr dichte Verkehr (viele Motorräder) ist aber
manchmal recht anstrengend.
Touren in die Umgebung: Viele Touristen buchen Touren z. B. nach Sa Pa(Bergstämme), Halongbucht, Ninh Binh(trockene Halongbucht/Tagestour) in Hanoi. Man wird normalerweise am Hotel abgeholt und wieder zum Hotel zurückgebracht, Übernachtung, Mahlzeiten, Bus bzw. Bahn, Boot, Eintrittsgelder sind im Preis eingeschlossen. Eine Zweitagestour zur Halongbucht mit Übernachtung auf dem Boot(Doppelkabine) wird ab etwa 50 Dollar angeboten. Eine Mehrtagestour zur Halongbucht ist auch mit Hotelübernachtung(Cat Ba City) möglich.
Di 22.03.2011 Hanoi - Halong City
Anreise:
Im Gh habe ich eine
Tour nach Cat Ba (Bus ab Hotel nach Halong-Hafen, Boot, Bus von Cat
Ba-Hafen nach Cat Ba-City) für 260 000Dong gebucht.
Abholung
vom Gh ab 8.00, Abfahrt um 9.00, Ankunft in Halong 12.30 (unterwegs
etwa 20 Minuten Pause). Leider fuhren an diesem Tag wegen hoher
Wellen (oder aus einem anderen Grund ?) keine Boote. Ich nahm ein
Hotel in Halong City und setzte die Reise am nächsten Tag fort.
Übernachtung: Hoa Binh(Peace) Hotel, sehr helles, großes Zimmer mit Balkon zur Straße, gute Aussicht, kleiner Fernseher (ohne DW), Internet, 10 Dollar, viele Restaurants in der Nähe, empfehlenswert.
Mi 23.03.2011 Halong City - Cat Ba-City
Anreise:
Das
Boot fuhr um etwa 13.00 ab. Die meisten Touristen hatten eine
2-Tagestour gebucht und schliefen auf dem Boot, einige hatten auch
ein Hotel in Cat Ba City gebucht und setzten die Tour am nächsten
Tag fort. Ich hatte nur die Fahrt bis Cat Ba City gebucht. Unterwegs
nach Cat Ba wurde eine sehr große, gut ausgeleuchtete Höhle
besichtigt (Eintritt 40 000Dong extra) und eine kurze Rundfahrt mit
einem kleineren Boot durchgeführt (60 000Dong extra). Um etwa
17.30 erreichten wir Cat Ba, eine Stunde später waren wir in Cat
Ba-City. Es war kein Problem ein Zimmer zu finden.
Teilnehmer der
2-Tagestour mussten keine Eintrittsgelder extra bezahlen!
Obwohl
es den ganzen Tag bewölkt war, war die Tour durch die Bucht mit
unzähligen Inseln ein beeindruckendes Erlebnis.
Übernachtung:My
Ngoc Hotel, helles
Zimmer mit Aussicht auf den Hafen, kleiner Fernseher (ohne DW), 6
Dollar, gutes Restaurant, manchmal stört der
Fernseher
Tagestour
durch die Halongbucht:
Die Tour habe ich für 18 Dollar im Hotel gebucht. Um 8.00 wurde
ich abgeholt, um 17.00 wie geplant wieder zum Hotel zurückgebracht.
Das kleine und nicht mehr ganz neue Boot fuhr in einem etwa 2km
entfernten Hafen los. An der Tour nahmen noch 2 junge Französinnen
und ein Paar aus München in meinem Alter teil. Der versprochene
englischsprechende Reiseleiter war nicht anwesend, aber eine
Französin sprach vietnamesisch und wurde zur Dolmetscherin
befördert. Wir besichtigten 2 Höhlen, bekamen ein gutes und
reichliches Essen auf dem Boot und hatten am Schluss noch die
Möglichkeit zu einer Kajaktour. Der ältere Teil der
Reisegruppe verzichtete darauf, da es den ganzen Tag sehr kalt war.
Die jungen Frauen hatten aber viel Spaß beim paddeln. Insgesamt
eine schöne Tour, mit etwas Sonne wäre der Tag noch
angenehmer gewesen.
Fahrrad: Südlich vom Pier befindet sich ein Fahrradverleiher mit guten MTBs. Für 60 000 Dong (3 Dollar) bekam ich ein gutes Giant MTB. Bis zum Hafen Gia Luan im Norden der Insel fährt man etwa 30km. Es ist bergig, aber die Steigungen sind mit einem guten Fahrrad machbar. Die Straßen sind in gutem Zustand, es ist nur wenig Verkehr.
Süßes: Einige 100m nördlich vom Pier bietet ein Konditor viele verschiede Kuchen und Torten an. Neben der Kuchentheke befindet sich die Backstube, man kann bei der Herstellung zuschauen.
In Cat Ba-City befinden sich sehr viele kleine und große Hotels und auch viele Restaurants. Außerhalb der Stadt gibt es nur kleine Dörfer. Momentan sind wenig Touristen hier, es ist noch zu kalt. Eine warme Jacke ist zu jeder Tageszeit ein notwendiges Kleidungsstück. Saison ist ab etwa Mai, dann steigen wahrscheinlich auch die Preise (z.B. Übernachtung).
Mo 28.03.2011 Cat Ba City - Hanoi
Anreise:Bus zu einem Hafen im Norden der Insel, Boot nach Hai Phong, Bus nach Hanoi, 220 000Dong, für 50 000Dong mit dem Motorradtaxi zum Hotel in der Altstadt
Übernachtung: Manh Dung Guest House in einer Altstadtgasse zwischen Hang Bong und Yen Thai, Heizstrahler, Fernsehen (DW Asia - meist deutsches Programm), einfaches Frühstück incl., Internet gratis, 20 Dollar, Angebot von Touren. Wer geschickt verhandelt bekommt möglicherweise das Zimmer auch billiger.
Mi 30.03.2011 Tagesausflug nach Ninh Binh (Anfahrt 2 Std. - 2,5Std.)
Hoa
Lu(alte Hauptstadt), Fahrradtour(1 Std.) nach Tam Coc(3
Höhlen-trockene Halongbucht), Mittagessen; Bootstour (2 Std.)
mit dem Ruderboot(2-3 Passagiere) durch die „trockene
Halongbucht“(man muß nicht selbst rudern!), 30 Dollar
incl. Fahrt(ab Hotel), Mittagessen, Fahrrad, Bootstour
Besonders
die Bootstour in der Umgebung von steil aufragenden Felsen und
Reisfeldern ist beeindruckend. Etwas lästig sind aufdringliche
Verkäufer.
Do 31.03.2011 Hanoi – Mai Chau
Anreise:
Die Fahrt habe ich für 10
Dollar im Hotel gebucht(Vorteil: Abholung vom Hotel).
Für 60
Dollar kann man eine 2-Tagestour mit Homestay in einem einfachen
traditionellen Holzhaus, VP, Reiseleitung buchen. Ich konnte am
Programm der 2-Tagestour teilnehmen, musste natürlich die
zusätzlichen Leistungen extra bezahlen.
Da die Fahrt nur von
4 Leuten gebucht wurde, fuhren wir mit einem Pkw (Toyota mit 3
Sitzreihen). Die Anfahrt dauerte über 4 Stunden. Nach dem
Mittagessen wanderten wir 3 Stunden in der Umgebung von Mai Chau
durch Reisfelder, die von hohen Bergen umgeben sind. Nach über
einer Woche schien endlich wieder die Sonne, es war richtig warm. Das
Klima soll hier milder sein als in Hanoi. Am Ende der Tour besuchten
wir noch Ban Lac 1 ein traditionelles Dorf mit Holzhäusern.
Viele Familien bieten Homestay an und verkaufen Textilarbeiten. Wir
wurden aber nicht zum Kauf gedrängt, eine angenehme Atmosphäre.
Unter vielen Stelzenhäusern sieht man Webstühle und
Spinnräder. Am Abend nahmen wir noch an einer traditionellen
Tanzvorführung teil(100 000Dong). Der Preis erscheint etwas
hoch, aber es waren nur 6 zahlende Gäste anwesend.
Am
nächsten Tag machten wir noch eine Fahrradtour. Die anderen
Gäste fuhren nach dem Mittagessen um 14.00 wieder nach Hanoi
zurück.
Für Leute, die gerne einmal ruhige Tage in einer
einmalig schönen Landschaft verbringen wollen ist Mai Chau auf
jeden Fall empfehlenswert.
Übernachtung:
Wir wohnten in Ban Lac 2. In diesem
Dorf gibt es momentan nur ein Homestay-Angebot. Die freundliche und
hilfsbereite Familie stellt für Touristen einen großen
Schlafraum in einem Holzhaus zur Verfügung. Der Raum kann durch
Vorhänge abgetrennt werden. Es gibt 2 westliche Toiletten mit
warmer Dusche in einem Steinhaus.
In Mai Chau gibt es auch ein
Hotel und wahrscheinlich auch Gästehäuser. Die Dörfer
Ban Lac 1 und Ban Lac 2 sind von Mai Chau in wenigen Minuten
erreicht.
Sa 02.04.2011 Mai Chau – Quan Son
Anreise:
Die
Fahrt war diesmal etwas schwieriger bzw. teurer. Um 11.00 brachte
mich meine Vermieterin mit dem Motorrad zur Bushaltestelle und
informierte den Busfahrer über mein Reiseziel (Nameo/Grenze zu
Laos). Er sollte mir beim Umsteigen in der nächsten Stadt
behilflich sein. Ich war dann überrascht, als mir der
Busbegleiter versicherte, dass der Bus direkt bis Nameo fährt
und mir 200 000Dong abknöpfte. Nach 54 km, in Quan
Hoa (Hoi Xuan) war
die Reise beendet, aber mir wurde der Anschlussbus gezeigt. Dieser
fuhr auch bald los, aber nach 16km in Dong
Tam musste
ich wieder umsteigen. Nachdem ich mein Gepäck erhielt, wollte
der Busbegleiter wieder 200 000Dong, ich gab ihm nach kurzer
Verhandlung 50 000Dong, auch um mindestens 150% zu viel. Nach etwa
einer Stunde Wartezeit kam der nächste Bus. Ein freundlicher
Handy- und Metallwarenhändler hat mir für die Wartezeit
einen Stuhl angeboten. Der Bus fuhr in das 35km entfernte Quan
Son.
Der junge, freundliche Busbegleiter zeigte mir 3 Finger (30 Dollar ?)
und einen 10 000Dong-Schein, also 30 000Dong , etwa 1 Euro, ein
anständiger Preis. In Quan Son übernachtete ich, da es
keinen Anschlussbus gab.
Ich war zwischen 15.00 und 16.00 in Quan
Son. Mit einem Motorradtaxi hätte ich Nameo noch am gleichen Tag
erreicht. Mein erster Bus kam wahrscheinlich aus Hanoi, man kann
Nameo also auch von Hanoi an einem Tag erreichen.
Auf eine
Alternative zu meiner Anreise werde ich unter Xam
Neua noch
hinweisen!
Übernachtung: Hotel am Ortsanfang rechts, Balkon, 250 000Dong, wirkt etwas ungepflegt, aber für eine Nacht in Ordnung. Es soll auch Gästehäuser geben.
So 03.04.2011 Quan Son - Nameo
Anreise:
Heute
sollte die Fahrt keine Probleme bereiten, da ich Abfahrtszeit
(zwischen 11.00 und 12.00) und Abfahrtsort (irgendwo an der
Hauptstraße, Bus muß angehalten werden) kannte. Ich hatte
mich bei mehreren Personen erkundigt. Um 10.30 bekam ich an einem
kleinen Lokal an der Hauptstraße eine Nudelsuppe, kurz nach
11.00 kam schon der Bus. Der Wirt sagte zwar zuerst, es wäre der
falsche Bus, nach einer kurzen Diskussion mit dem Buspersonal war es
dann doch der richtige Bus, ich hatte es zumindest so verstanden.
Nach etwa 2km war die Busfahrt, die eigentlich über die Grenze
ins 130km entfernte Xam Neua gehen sollte schon wieder beendet,
zumindest für mich.
Der jetzt weniger freundliche
Busbegleiter sagte:“Money, money, fourty“. Ich wollte ihm
40 000Dong (2 Dollar) geben, aber er wollte 40 Dollar. Später
wäre er dann auch mit 15 Dollar zufrieden gewesen, aber
Kriminelle soll man nicht fördern. Ich forderte den Busfahrer
zum Anhalten auf und stieg aus.
5 Minuten später hat mir ein
junger Mann angeboten, mich für 300 000Dong mit dem Motorrad
nach Nameo zu fahren. Ich nahm an, da ich einen guten Eindruck hatte.
Durch Verhandeln kann man den Preis wahrscheinlich auf 20 000Dong
oder weniger herunterhandeln. Er fuhr sicher und wir waren vor dem
Bus in Nameo. Eine Weiterfahrt war wegen fehlender Busverbindungen(?)
in Laos nicht mehr möglich.
Nachdem ich das Hotel bezogen
hatte, wartete ich noch auf die Ankunft „meines“ Busses.
Meine Erwartungen wurden bestätigt. Der Bus fuhr nicht weiter
nach Laos.
Auf eine Alternative zu meiner Anreise werde ich unter
Xam
Neua noch
hinweisen!
Übernachtung: Yen Trang Hotel, einfaches Zimmer, warme Etagendusche, freundlicher Manager, 150 000Dong
Essen: Neben dem Hotel befindet sich ein Restaurant. Die Leute sprechen etwas Englisch, sind freundlich und bieten ein gutes Essen.
Mo 04.04.2011 Nameo - Vieng Xai
Grenze:
Das „Visa on
Arrival“ erhält man
auch an dieser Grenze. Ich habe mein Visum in Hanoi besorgt
(31Dollar). 5Dollar extra, falls man das Visum noch am gleichen Tag
abholen will d.h. Vormittag Pass + Foto + Antrag abgeben, Nachmittag
abholen.
Anreise: Um
etwa 9.30 kam ein Sonthaew aus Vieng Xai und fuhr sofort wieder
zurück (55km, knapp 2 Stunden bis Vieng Xai). Ob man später
noch weiterkommt weiß ich nicht. Laut Loose-Reiseführer um
11.00. Auf der laotischen Seite der Grenze habe ich nur ein einfaches
Restaurant, aber kein Hotel gesehen.
Also nicht zu lange schlafen!
Übernachtung:
Naxay II Gh, Bungalow, warme
Dusche, schöner Garten, gegenüber dem „Visitors
Centre“, 15Min. zum Ortszentrum, 60 000Kip
Frühstück
gibt es nicht, ob es im Restaurant außer Getränken sonst
etwas gibt, weiß ich nicht.
Alternativen:
Geht man vom Sportplatz
Richtung Norden, kommt man nach einigen 100 Metern an einem neuen Gh
mit 2 schönen Steinbungalows vorbei.
Ein neues Gh befindet
sich einige Meter südlich vom Markt.
Weitere Gästehäuser
stehen im Reiseführer.
Essen: Nudelsuppe (in Laos immer gut und preiswert), Kaffee, Schmalznudeln ..., bekommt man am Markt, aber nur bis etwa 18.00, Abendessen war ich im Saylomyen Restaurant am Fischteich, gutes Essen, englische Speisekarte, freundliche Leute, Fernsehen oder Video
Vieng Xai: Die Karstlandschaft rund um Vieng Xai ist einmalig schön und gehört für mich zu den Höhepunkten der Reise. Für 60 000Kip (+15 000Kip für das Fahrrad) kann man die wichtigsten Höhlen (Unterkünfte der Pathet-Lao-Führer von 1964 -1973) in 2 – 3 Stunden besichtigen. Informationen erhält man von einem Reiseführer und einem Audioguide. Im Visitor Centre erhält man kompetente Informationen. Die schriftlichen Informationen sind ausführlich, aber nicht immer aktuell (Bus, Gästehäuser, Visa).
Mi 06.04.2011 Vieng Xai – Xam Neua
Anreise: Nach Xam Neua (30km) fährt stündlich ein Sonthaew in etwa einer Stunde.
Übernachtung:
Bounhome Gh., schönes
helles Zimmer zur Straße, Fernsehen (ohne DW), 80 000Kip Im
hinteren Teil des Hauses befinden sich auch etwas dunklere Zimmer.
In
der Umgebung zwischen Gh. und Markt befinden sich viele neue
Gästehäuser.
Essen: Direkt neben dem Gästehaus befindet sich ein gutes Restaurant. Geboten wird ein westliches Frühstück und gute einheimische Küche. Empfehlenswert!
|
Bemerkung zur Anreise von Vietnam bzw. Weiterreise nach Vietnam – Buskosten Es
gibt von Dienstag bis Sonntag eine Busverbindung von Xam Neua nach
Tanh Hoa (284km, 180 000Kip) in Vietnam. Der Bus fährt in Xam
Neua um 8.00 weg und kommt um 17.00 in Tanh Hoa an. |
Fr
08.04.2011 Xam
Neua - Phonsavan
Anreise: Um 8.30 mit dem Bus(etwa 20 Sitzplätze + Notsitze) in 8 Stunden (239 km). Nach etwa 100km eine halbe Stunde Mittagspause um 12.00 in Nam Neun. Der Ort ist ruhig, mehrere Restaurants. Man fährt 200km auf geteerten aber engen, kurvenreichen und teilweise steilen Straßen.
Übernachtung: GH im touristischen Zentrum,(Wegweiser) südlich der Hauptstraße, neues Haus, ruhige Lage, schönes helles Zimmer mit guter Aussicht, Fernseher (ohne DW), 80 000Kip
Mi 13.04.2011Phonsavan – Vang Vieng
Anreise: Für 110 000Kip (218km) fuhr ich mit dem Minibus in etwa 6 Stunden nach Vang Vieng. Nach gut 4 Stunden wurde eine Mittagspause in Kasi, etwa 60km vor dem Ziel eingelegt.
Übernachtung:
Toni Gh., einfaches Zimmer,
wenig Möbel, Ventilator, 80 000Kip
Das Gh. befindet sich an
der „Hauptstraße“, etwa 1-2km südlich vom
Zentrum. Normalerweise dürfte es hier ruhig sein, aber momentan
ist gerade Songkran!
Bedingt durch die Songkranfeierlichkeiten
wurde es mir in meinem Gh zu laut. Auf meiner Fahrradtour habe ich
das Sivilay Gh auf
der anderen Seite des Flusses entdeckt. Das Gh befindet sich an der
Straße zur Phoukam Höhle, etwa 1 km von der Brücke
entfernt. 10 einfache Steinbungalows, neue Anlage, leider keine
Moskitonetze, 60 000Kip
Bemerkungen: Sehr
schön ist eine Fahrrradtour auf
der anderen Seite des Flusses, z.B. zur Phoukam Höhle
(Restaurant, Liegewiese und Pool),
oder zur Phachao Höhle (Restaurant,
Liegewiese und Pool). Die Abzweigung zur Phachao Höhle befindet
sich etwa 2 km vor der Phoukam Höhle. An einem Bach biegt man
rechts ab(Wegweiser).
Mit einem MTB kann man von der Phoukam Höhle
in einem großen Bogen über Phon Xai und Namuang(an der
Abzweigung links halten!) nach Vang Vieng zurückfahren. Kurz
nach der Phoukam Höhle erreicht man auf diesem Weg die Pou
Na Höhle. Im
Eintrittspreis ist eine geliehene Stirnlampe enthalten. Der Weg durch
die Höhle ist gut markiert und ungefährlich, falls man
etwas aufpasst. Die Lampe sollte aber nicht ausfallen!
Für
die meisten Höhlen bzw. die Umgebung (Badeplatz) zahlt man 10
000Kip Eintritt. Auch für einige Brücken ist Maut fällig,
5 000 – 10 000Kip
Die Wanderung durch einige Höhlen ist
nicht ganz ungefährlich, also vorher fragen und eventuell einen
Führer nehmen.
Kurz nach dem Sivilay Gh geht es rechts zur
Pha Daeng Jin Naly Höhle.
Die Höhle ist sehr eng, schwierige Stellen werden durch Leitern
überbrückt, der Pool hat im sichtbaren Bereich
Badewannengröße. Für die geführte Tour von
höchstens einer halben Stunde wurden 50 000Kip gefordert, wir
haben uns dann auf 30 000Kip geeinigt. Es gab nur eine
Lampe!.
Weitere Infos über Vang Vieng unter „Allgemeine
Bemerkungen zu...“ auf
dieser Homepage.
Di 19.04.2011Vang Vieng – Vientiane
Anreise: Für 80 000Kip (156km) fuhr ich mit dem Minibus in gut 3 Stunden nach Vientiane. Unterwegs wird eine kurze Pause eingelegt. Der Bus hielt in Vientiane in der Nähe des Nationalmuseums. Viele Hotels und Gästehäuser kann man zu Fuß erreichen.
Hotel
Avalon:
Neues
gepflegtes Hotel in der Nähe des Nationalmuseums, Dachterrasse
im 5.Stock, angenehmer Aufenthaltsbereich bei der Reception und vor
dem Haus. Sehr kleines Einzelzimmer im 2. Stock ohne „echtes“
Fenster d.h. nur Aussicht bis zur nächsten Hauswand in 1m
Entfernung, aber sonst alles sehr gepflegt, W-Lan, freundliches und
hilfsbereites Personal, 15 Dollar incl. Frühstück,
Doppelzimmer 30 Dollar
Die meisten Zimmer haben natürlich ein
„echtes“ Fenster!
Lage:
Vom
Nationalmuseums auf der Samsenthai Rd. Richtung NW, 4. Straße
rechts, dann 1. Straße links
Viele Gästehäuser
befinden sich auch in der Umgebung von Vat Mixai, Doppelzimmer für
etwa 15 Dollar bzw. 120 000kip
Visum:
Bei
der Einreise nach Thailand auf dem Landweg erhält man nur ein
Visum für 15 Tage. Wer länger bleiben will, kann bei der
thailändischen Botschaft ein Transitvisum
(30 Tage/ 800Bt) oder
ein Touristenvisum (60 Tage/
1000Bt) beantragen.
Der Antrag kann von 8.30 – 12.00 gestellt werden (2
Fotos!!),
das Visum erhält man am nächsten
Tag zwischen
13.00 und 15.00. Das Transitvisum wurde mir nicht ausgestellt, da ich
keine Flugbuchung vorlegen konnte. Die Visastelle befindet sich nicht
in der Botschaft, sondern in der Bourichane
Road,
etwa 10 – 15 Minuten Fußweg vom Patuxay. Bei
Tuk-Tuk-Fahrern ist ist die Visastelle bekannt.
Um 8.30 warteten
bereits mindestens 50 Personen. Man erhält eine Nummer, Gedränge
entsteht also nicht, Sitzplätze sind ausreichend vorhanden. Man
muß eine gute Stunde einkalkulieren, das Visum ist sofort zu
bezahlen.
Do 21.04.2011 Vientiane - Bangkok
Anreise:
Man
kann in den meisten Reisebüros Zugfahrkarten nach Bangkok
kaufen. Ich wurde um 15.00 vom Hotel abgeholt und zum Bahnhof in der
Nähe der Grenze gebracht. Dort werden auch die
Ausreiseformalitäten erledigt (Stempel). Um 17.00 fuhr der Zug
in wenigen Minuten nach Nong Khai. Die Einreiseformalitäten am
Bahnhof dauerten etwa eine Stunde. Der Zug nach Bangkok fuhr um 18.25
ab und kam mit etwa 90 Minuten Verspätung um 8.00 in Bangkok
an.
Die Fahrkarte (Liegewagen, unteres Bett, AC) kostete 1050Bt
(Fahrkarte Nong Khai – Bangkok 758Bt), incl. Abholung vom Hotel
und Fahrt nach Nong Khai.
Übernachtung: Krung Kaasem Sri Krung Hotel am Bahnhof (2 Minuten Fußweg), große Zimmer, AC, Fernsher(DW), Restaurant, älteres Hotel aber sehr gepflegt, kostenlose Gepäckaufbewahrung, 650Bt, empfehlenswert
Mein
Reisebericht ist damit abgeschlossen. Die restlichen Tage verbringe
ich noch in Südthailand.
Insgesamt war die Reise recht
interessant, in Nordvietnam hatte ich etwas wärmeres Wetter
erwartet. Das Reisen mit dem Bus auf Nebenstrecken ist in Vietnam
nicht ganz einfach (Bezahlung!!). Auf Hauptstrecken ist alles gut
organisiert. Man soll auch berücksichtigen, dass man in den
Bergen von Nordvietnam und Nordlaos nur langsam vorankommt, etwa
30km/Stunde. In den nächsten Jahren möchte ich mal wieder
eine Fahrradtour durchführen. Nordvietnam ist aber wegen der
hohen Verkehrsdichte mit Vorsicht zu genießen. Die Strecke von
Laos(Nameo) nach
Mai Chau und
dann weiter über Dien Bien
Phu wieder
zurück nach Laos wäre wohl machbar (gute Kondition bzw. ein
E-bike vorausgesetzt). Fahrradfahren in der Umgebung von Großstädten
ist in Vietnam sicher nicht ganz ungefährlich.